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Paul braucht unsere Hilfe für ein besseres Leben…

Paul hatte eine wunderschöne Schwangerschaft. Die Geburt war schwierig und schön.
Dann erblickte Paul am 4.12.2003 das Licht der Welt. Wir wussten gleich, dass etwas nicht stimmt: er wurde uns aus den Händen gerissen und kam direkt auf die Intensivstation des Olgahospitals. Ab diesem Moment ist für uns die Welt stehen geblieben.

Paul verbrachte die ersten vier Monate seines Lebens auf der Intensivstation. Er litt an bis zu 150 Krämpfen am Tag und musste sogar zwei mal reanimiert werden.

Nach 4 Monaten durfte Paul erstmals zu uns nach Hause. Die Ärzte waren (und sind es immer noch) ratlos. Pauls Diagnose nennt sich therapieresistente Enzephalopathie (krankhafte Veränderungen des Gehirns). Die Ursache ist unbekannt. Paul leidet unter der schwersten Form der Epilepsie, ist therapieresistent und medikamentös nicht einstellbar.

Die Prognose der Ärzte war niederschmetternd: Pauls Lebenserwartung wurde als sehr begrenzt eingeschätzt, er würde weder trinken noch essen können, Kommunikation war gar nicht zu erwarten. Doch Paul wollte leben.

Nach einem Jahr kam das erste Lächeln, mit unsäglicher Geduld und Mühe lernte er erst das Trinken und dann das Essen. Sein Körper ist entweder schlaff oder sehr angespannt, ständig wird er von Anfällen heimgesucht, momentan ca. 5-20 am Tag. Doch Paul lässt sich nicht unterkriegen. Selbst nach den schwersten Anfällen mit Atemnot und Zyanose (Blausuchtsanfälle) erholt er sich immer wieder und zeigt uns und der Welt, wie stark so ein kleiner Mensch sein kann und wie das Leben in ihm durchkommt.

Paul ist durch seine Krankheit auch stark sehbehindert. Er kommuniziert mit seiner Umwelt sehr stark über andere Sinnesorgane, wie Gehör und Haut. Er liebt das Schmusen und die Bewegung. Er zeigt das immer ganz deutlich über sein verzauberndes Lachen und Glucksen, wenn ihm etwas nicht passt zeigt er dies allerdings genauso.

Seine Delfin-Therapie hat vom 14.04. - 25.04.2008 in Curacao stattgefunden. Hier der Bericht (auch als PDF) und die Bilder.

Alle Informationen als PDF-Datei

 

 

 

 

 

 

 

 

Paul liebt das Wasser, vom Baden in der Badewanne über das Schwimmen im Kindergarten bis hin zu seiner Meeresrauschen CD.

Wir hoffen und wünschen uns für Paul, dass er durch die Delphintherapie kleine Fortschritte macht und dadurch ein weiteres Stück Normalität und Freude in sein schweres Leben kommt.

Delfin Therapie bedeutet Fortschritt und Lebensfreude – und was könnten wir einem kranken Kind besseres geben als ein Lachen?

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